Chronik

2017

Zwar konnte sich die Einsatzanzahl sich mit knapp über 50 Einsätzen auf ein ruhigeres Maß eingestellen, dafür waren 2017 mehrere Großschadenslagen im Stadtgebiet und darüber hinaus zu bewerkstelligen: Der Brand eines Parkhauses in der Silvesternacht sorgte schon für einen turbulenten Jahresstart. Auch der Atzelbergturm fiel erneut Brandstiftung zum Opfer, und auch zwei Gefahrguteinsätze und ein Großbrand in Hofheim-Wallau hielten die Einsatzkräfte auf Trab. Und mit der Überreichung eines Förderbescheids des Landes Hessen wurde eine wichtige Hürde genommen, damit die Feuerwehr Hornau ein neues Löschfahrzeug erhalten kann, da das LF 8 nicht mehr auf dem akutellen Stand der Technik ist.

 

2016

Mit über 60 Einsätzen, die das ganze Spektrum an Tätigkeiten der Feuerwehr abgedeckt haben, war 2016 wieder ein sehr arbeitsintensives Jahr. Des weiteren wurden auf Initiative der Feuerwehrführungen mit Unterstützung der Stadt Kelkheim erste Gespräche zu einer Zusammenlegung der Freiwilligen Feuerwehren aus Hornau, Mitte und Fischbach geführt, die in einer Machbarkeitsstudie zu einem möglichen Feuerwehrhaus am Hühnerberg gipfeln.

 

2015

Gleich zu Jahresbeginn beschäftigte uns die Brandserie Ende Januar mit dem Brand an einem Kindergarten weiter. Es folgten weitere Kleinbrände, bis es im Frühjahr wieder ruhiger wurde. Abgesehen von der Einsatztätigkeit war das Frühjahr 2015 für die ganze Feuerwehrfamilie von besonderer Bedeutung, da Wehrführer und 1. Vorsitzender Stefan Müller nach zwei Jahrzehnten Amtszeit, seine Ämter aufgab. An der Jaheshauptversammlung am 27. März 2015 wurde die Wehr- und Vereinsführung neu gewählt. Zum Wehrführer wurde der ehemalige stellvertretende Wehrführer und aktuelle 2. Vorsitzende Bernd Bender gewählt. Der Erste im Feuerwehrverein wurde Thorsten Hartleb (ehemaliger Schriftführer in Verein und Wehrausschuss) und stellvertretender Wehrführer wurde unser ehemaliger Gerätewart Tobias Usinger. Die Jugendfeuerwehr wurde von Jens Hartleb übernommen und der vorige Jugendfeuerwehrwart Tobias Thoma übernahm zusammen mit "Minilöscherchefin" Janina Müller die Schriftführung.

 
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe

 

2014

Während sich das Jahr 2014 mit 44 Einsätzen (darunter wieder diverse Großschadenslagen wie der Brand einer Grünmülldeponie und zahlreiche Verkehrsunfälle) im üblichen Rahmen bewegte, prägten 2 Ereignisse das Feuerwehrjahr in Hornau: Die Wettkampfgruppe konnte beim Kreisleistungswettkampf den 2. Platz (punktgleich mit dem Sieger) erringen, und aufgrund des 40jährigen Jubiläums der Hornauer Jugendfeuerwehr konnten einige Gründungsmitglieder, die heute noch mit dabei sind (unter anderem Wehrführer Stefan Müller), für ihre langjährigen Dienste ausgezeichnet und geehrt werden. Zum Jahresende begann eine Brandserie mit mehreren Mülltonnenbränden die Kelkheimer Feuerwehren zu beschäftigen.

 

2013

Mit der Indienststellung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges mit der Funkrufkennung Florian Kelkheim 3-19 im Rahmen des Hornauer Feuerwehrfestes konnte der Fuhrpark in der Hornauer Feuerwehr auf den neuesten Stand gebracht werden. 48 Einsätze gab es im Jahr 2013 zu bewältigen, darunter diverse Großschadenslagen wie der Brand in einer Altenwohnheimanlage, diverse Unwettereinsätze sowie Unterstützung im Rahmen der Hochwasserkatastrophe in Sachsen-Anhalt. Zusätzlich feierten die Minilöscher bereits ihr 5jähriges Bestehen.

 


Das neue MTF

 

2012

42 Einätze, viele Übungen und Unterrichte (Digitalfunk, Wärmebildkamera, Gefahrgutkonzept) standen in diesem Jahr auf der Tagesordnung. Durch die Mitgliederkampagne "Sei Dabei" konnten die Feuerwehren der Stadt Kelkheim einen Meilenstein zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung erreichen.

 

2011

Mit 44 Einsätzen gab es im Jahr 2011 wieder das normale Pensum an Einsatztätigkeit für die Freiwillige Feuerwehr Kelkheim-Hornau. Dennoch gab es wieder genug zu tun für die Hornauer Brandschützer und alle Feuerwehren der Stadt Kelkheim: Die Stadtbrandinspektorwahl auf der Jahreshauptversammlung im April, der Bedarf- und Entwicklungsplan, der die Organisation und Mittel der Feuerwehr in den nächsten fünf Jahren regelt, Gedanken und Maßnahmen zur Mitgliederwerbung, die in dem gemeinsamen Imagefilm vor wenigen Tagen endete, hielten die ganze Stadt auf Trab. In Hornau selbst tagte zusätzlich ein Ausschuss zur Anschaffung eines neuen Mannschaftswagens, der im nächsten Jahr das jetzt 20 Jahre alte Fahrzeug ersetzen soll. Erweitert wurde der Fuhrpark der Feuerwehr um den Minilöscherbollerwagen, der die Kleinsten in der Feuerwehr nun auf ihre Übungen begleitet.

 


Das neue "Einsatzfahrzeug" der Minilöscher

 

2010

Mit insgesamt 71 Einsätzen war die Feuerwehr Hornau im Jahr 2010 so viel wie noch nie in diesem Jahrtausend gefordert gewesen.
Hintergründe für das hohe Einsatzaufkommen im Vergleich zu den letzten Jahren sind zwei größere Unwetter, die zu diversen Einsätzen geführt haben, sowie die erweiterte Alarmierung tagsüber im Kernstadtverband mit den Feuerwehren aus Kelkheim-Mitte und Kelkheim-Münster.
Auch innerhalb der einzelnen Abteilungen gab es 2010 wie immer viel zu tun, so dass das Jahr 2010 als eines der arbeitsintensivsten Jahre in der Feuerwehr angesehen werden kann.

 

2009

Während das Jahr von der Einsatzschwere und dem Einsatzaufkommen auf dem Niveau der letzten Jahre lag, gab es 2009 trotzdem diverse Änderungen in der Feuerwehr Hornau:
Die im Jahr 2008 gegründeten Minilöscher hielten die Betreuer schwer auf Trapp, und auch in den anderen Abteilungen gab es wie immer viel zu tun.
Auf der Jahreshauptversammlung trat der stellv. Wehrführer und 2. Vorsitzender Thomas Müller nicht mehr zur Wiederwahl an, er übergab beide Ämter an Bernd Bender und damit in jüngere Hände.
Das Feuerwehrfest wurde zum ersten Mal seit Jahren auf einen Tag reduziert, der Erfolg gab dieser Maßnahme aber recht. Bei bester Stimmung wurde über den ganzen Tag lang rund um das Feuerwehrhaus gefeiert.

 

2008

Einsatztechnisch ein eher ruhigeres Jahr ist für die Freiwillige Feuerwehr Kelkheim-Hornau 2008 zu Ende gegangen. Arbeitstechnisch gab es 2008 aber trotzdem wieder genug zu tun.
Herausragendes Ereignis in 2008 war die Gründung der Minilöschergruppe am 1. September.
Insgesamt knapp 20 Kinder im Alter von 6-9 Jahren halten die 7 Betreuer um Minilöscherchef Felix Wittekind auf Trab.
Mit der Eröffnung des Gesundheitszentrums in Kelkheim-Mitte mit unter anderem 2 Altenwohnheimen und der größten Tiefgarage im Main-Taunus-Kreis ist in Kelkheim ein neuer Gefahrenschwerpunkt hinzugekommen.

 

2007

Ein höheres Einsatzaufkommen prägte das Jahr 2007, mehrere Brände in Betrieben und vor allem die Unwettereinsätze im Sommer in Sulzbach bildeten die Einsatzschwerpunkte. Aber auch das Gefahrgutkonzept der Stadt Kelkheim kam zum Tragen, wie ein größerer Öleinsatz im Schmiehbachtal im März beweist.
Die Wettkampfgruppen der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr haben 2007 etwas Einzigartiges erreicht: Beide Mannschaften erlangten bei den Wettkämpfen auf Kreisebene den 1. Platz und sicherten der Feuerwehr so zwei Kreismeistertitel. Auch die Teilnahmen am Bezirksentscheid der Einsatzabteilung, bzw. an dem Landesentscheid für die Jugendfeuerwehr, sind ein großer Erfolg.
Nebenbei wurde die Fahrzeughalle ausgebessert und mit einem neuen Hallenboden versehen. So ist nun auch die nicht mehr genutzte Schlauchwaschrinne verschwunden.

 


Die erfolgreiche Mannschaft der Einsatzabteilung

 

2006

Auch das Jahr 2006 ist als ruhigeres Jahr für die Feuerwehr Hornau anzusehen, obwohl die Arbeit, sei es beim Einsatz, bei Übungen, oder auch durch Schriftverkehr, doch immer mehr wird. Allerdings überstrahlte ein Ereignis das Jahr mit hellem Glanz, die Indienststellung des Tanklöschfahrzeuges TLF 20/25.
Am zweiten Aprilwochenende hatte die Feuerwehr Hornau zwei Großbaustellen zu bewältigen. Während am Freitag Abend die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Kelkheim im Hornauer Vereinshaus abgehalten wurde (hier wurde Jürgen Freund zum neuen Stadtbrandinspektor gewählt, sein Stellvertreter wurde Rainer Fischer aus Ruppertshain), wurde am nächsten Tag das neue TLF 20/25 offiziell eingeweiht und gesegnet. Ein Grossteil der Hornauer Bevölkerung sowie Feuerwehrleute aus dem ganzen Kreis ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen.
Weiterhin wurde im Mai das alte GW-Öl in einer Nacht und Nebelaktion an eine Delegation aus Weißrussland übergeben. Dort wird das Fahrzeug auch weiterhin noch gute Dienste leisten.
Die Leistungsgruppe erreichte im Mai beim Kreisentscheid einen 3. Platz.
Anfang Juli nahm eine Abordnung der Wehr an der Fußball-Weltmeisterschaft teil. 7 Mitglieder waren während dem WM-Viertelfinalspieltag am 01.07.2006 von 16:00 Uhr bis 02:00 Uhr am Höchster Krankenhaus stationiert und stellten dort das Personal zum Betreiben eines Notdekontaminationsplatzes zum Dekontaminieren von evtl. durch einen Terroranschlag verletzten Fußballfans. Diese Maßnahme, die während jedem Fußball-Weltmeisterschaftsspiel in Frankfurt in insgesamt 6 Krankenhäuser stattfand, war Teil des Sicherheitskonzeptes der Berufsfeuerwehr Frankfurt zur Fußball WM.
Im September verstarb unser ehemaliger Wehrführer und Vereinsvorsitzender Walter Elzenheimer nach langer und schwerer Krankheit. Die Feuerwehr erwies ihm in gebührender Weise die letzte Ehre auf dem Hornauer Friedhof.

 


Das neue Tanklöschfahrzeug

 

2005

Das Jahr 2005 verlief (endlich) wieder ruhiger als die beiden sehr anstrengenden und teilweise nervenaufreibenden Jahre, auch wenn es für den Fahrzeugausschuss wieder über das ganze Jahr verteilt viel zu tun gab.
Im Februar galt es zwei größere Einsätze zu bewältigen, einen Gartenlaubenbrand und einen Verkehrsunfall auf der B8.

 

2004

Am 09. März wurden wir zu einem folgeschweren PKW-Brand alarmiert, bei dem nach dem Löschen des Fahrzeuges noch menschliche Überreste im Fahrzeug gefunden werden konnte. Hier hatte sich ein Selbstmörder umgebracht.
Im April konnte die Werbeaktion für passive Mitglieder, die im letzten Jahr gestartet hatte, beendet werden. Durch diese Aktion wurde die Anzahl der Mitglieder im Feuerwehrverein mehr als verdoppelt, so dass die Feuerwehr mittlerweile der zweitgrößte Verein in Hornau ist.
Anfang September gab es das nächste Jubiläum in Hornau zu feiern, die Jugendfeuerwehr wurde 30 Jahre alt. Dazu wurde am 10.09. eine Alarmübung mit allen Jugendfeuerwehren Kelkheims, der Jugendfeuerwehr Frankfurt-Harheim und dem Jugendrotkreuz in Kelkheim an der Max-von-Gagern-Schule organisiert. Den darauffolgenden Tag gab es ein Geländespiel in und um Hornau für alle Jugendfeuerwehren des Main-Taunus-Kreises, bei dem alle Teilnehmer sehr viel Spaß hatten.
Im November tagte der Fahrzeugausschuß nahezu ununterbrochen, da die Ausschreibung für das TLF 20/25 so gut wie vor der Tür stand. Doch alle Probleme, die sich im Vorfeld ergaben, konnten mit Bravour gelöst werden.

 

2003

Das Jahr 2003 war wohl das arbeitsintensivste Jahr der Wehr Hornau in den letzten 20 Jahren. Neben den üblichen Einsätzen wie kleinere Brände, technische Hilfeleistungen und sonstigen Einsätzen sowie Sitzungen zur Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges als Ersatz für das GW-Öl galt es, eine Veranstaltung durchzuführen, mit dessen Vorbereitungen man schon gut 2 Jahre lang beschäftigt war: Das 75 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kelkheim-Hornau.
Am 13.04.2003 wurden wir zu einem Großbrand einer Lagerhalle in Kelkheim-Münster alarmiert. Beim Eintreffen der Wehr befand sich die Lagerhalle in Vollbrand. Insgesamt ca. 150 Feuerwehrleute aus dem Main-Taunus-Kreis brauchten bis in die Morgenstunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Mit den Nachlöscharbeiten war die Wehr bei diesem Einsatz noch weitere 2 Tage lang beschäftigt.
Zum Auftakt des 75 jährigen Jubiläums fand im April im Hornauer Vereinshaus die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes statt.
Am 21.06. startete die große „Hornauer Jubiläumswoche“ mit einer Gedenkveranstaltung auf dem Hornauer Friedhof sowie dem gemeinsamen Zug zur Martinskirche zum Festgottesdienst mit Fahnenweihe.
Am 27.06. wurde der Festkommers in der Stadthalle vor ca. 500 Gästen aus nah und fern gefeiert. Besonders herausragend waren hier die moderatorischen Fähigkeiten von Alois Jung, die vielen Ehrungen, die gezeigten Darbietungen sowie als krönender Abschluss der große Zapfenstreich, inszeniert vom Musikzug der Feuerwehr Oberursel-Stierstadt und dem Spielmannszug der Feuerwehr Bad Homburg-Kirdorf. Weiterhin konnten bei dieser Veranstaltung 4 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden.
Am 28.06. wurde die erstmals durchgeführte Disco und Schlagerparty für „Jung und Junggebliebene“ ein riesengroßer Erfolg. Unter der Leitung von DJ Matthias Popp wurde bis um 4 Uhr morgens getanzt und gefeiert.
Der krönende Abschluss der Jubiläumsveranstaltung war der Sonntag das „Volksfest“ in und um das Gerätehaus mit der 1. Hornauer Fahrzeug und Oldtimerschau. Weiterhin hatte die Jugendfeuerwehr eine Spielstraße für Kinder. Insgesamt befanden sich schätzungsweise ca. 1000 Leute über den Tag verteilt in und um dem Gerätehaus.
Mit dem Ende des Festes konnte der Fahrzeugausschuss, der in den vorigen Monaten aufgrund der Festvorbereitungen nur sehr sporadisch zusammentraf, sich nun voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren, da die Wehr ja im Jahr 2005 ein neues Fahrzeug, ein TLF 20/25 (nach alter Norm: TLF 16/25), als Ersatz für das in die Jahre gekommene GW-Öl bekommen soll. In vielen Sitzungen wurde hier schon ein erstes Fahrzeugkonzept entworfen.
Zu erwähnen ist noch eine Werbeaktion für passive Mitglieder, bei der ein professioneller Werber mit viel Erfolg durch die Stadt zieht, um passive Mitglieder zu gewinnen. So konnte bis Ende des Jahres die Zahl an passiven Mitgliedern um über das doppelte gesteigert werden.

 


Brand eines Messebaus

 

2002

Wiederum ein sehr arbeitsreiches Jahr.
Außer 41 Einsätze verschiedener Art mit 409,25 Arbeitsstunden wurden insgesamt für feuerwehrtechnische Arbeiten im Laufe des Jahres 5548,5 Stunden ehrenamtliche Arbeitsleistung erbracht.
Vom Feuerwehrverein wurden im Berichtsjahr 4.246,63 € für Bauunterhaltung im und am Feuerwehrhaus, für Ausbildungsmaterial und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt.

 

2001

Nachdem das Vereinshaus und die Außenanlage hierzu fertiggestellt, sind, konnten auch rund um das Feuerwehrhaus Reparaturarbeiten ausgeführt werden.
So wurde von der Stadt als Ersatz für unsere abgerissene Garage eine neue größere Garage beschafft. Die Arbeiten für das Fundament und die Elektroinstallation wurden von der Wehr ausgeführt. Hierzu kam noch ein finanzieller Zuschuss. Anschließend wurde mit Hilfe der Stadt der Vorplatz des Feuerwehrhauses repariert und die Zufahrt zur Garage von uns neu befestigt.
Einsatzmäßig begann das Jahr mit einem Wohnungsbrand im Januar, dazu kamen 7 weitere Brand- und 18 Hilfeleistungseinsätze sowie 13 Fehlalarme.
Zum Preis von ca. 18.000 DM wurde vom Feuerwehrverein ein neues Hochdrucklöschgerät angeschafft und bei einer Übung auf dem Städt. Bauhof der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen Zuschuss hierzu gab es von der Jagdgenossenschaft Hornau in Höhe von 6.000 DM.

 


Neue Hochdrucklöschanlage des LF8

 

2000

Im Februar konnten die Räume der Post, deren Umbau von den Angehörigen der Wehr seit November 1999 ausgeführt wurde, als Umkleideraum für die Einsatzabteilung übergeben werden. Zur Anschaffung von Kleiderspinden stellte der Feuerwehrverein 4218 DM zur Verfügung.
Fünf Brand- 17 Hilfeleistungseinsätze (darunter 6 Verkehrsunfälle) und 12 Fehlalarme sind die Bilanz des Jahres. Ein Zusammenstoß von zwei Lkw an der Einmündung B 519/Gagernring war der schwerste Unfall. Beide Fahrer wurden verletzt, einer musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden. Zur Unterstützung der Wehr waren die FF Kelkheim-Mitte und Baden Soden, sowie die BF Frankfurt mit einem Kranwagen im Einsatz.
Das Vereinshaus Hornau konnte im Dezember, im Rahmen einer Feierstunde, der Öffentlichkeit übergeben werden. Hier leisteten die Wehrmitglieder, hauptsächlich Mitglieder der Alters- u. Ehrenabteilung insgesamt 648 Arbeitsstunden beim Innenausbau des Hauses.

 


Lkw Unfall auf der B519

 


Pkw Unfall auf der B8

 

1999

Ein besonderes Ereignis war das 25 jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr, das im Rahmen des Stiftungsfestes gefeiert wurde.
Ein starkes Unwetter im Juli ließ die Zahl der Hilfeleistungseinsätze auf 55 Einsätze im Jahr steigen. Daneben gab es noch 6 Brandeinsätze und 13 Fehlalarme.

 

1998

Sieben kleinere Brandeinsätze, 19 Hilfeleistungen und wiederum 5 Fehlalarme waren zu verzeichnen.
Der 1. Platz bei den Kreisleistungsübungen im MTK ist das Ergebnis einer guten Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte. Eine zusätzliche Aufgabe wurde den Feuerwehren der Stadt zugewiesen.
Die alljährliche Überprüfung der Hydranten im Stadtgebiet. Eine Tätigkeit die bisher vom Städtischen Wasserwerk vorgenommen wurde.
Endlich begann auch der Bau des Vereinshaus Hornau. Nachdem im Juni der erste Spatenstich erfolgte, konnte bereits am 22. Dezember das Richtfest und die Grundsteinlegung erfolgen.

 

1997

Ein Großbrand im Möbellager einer Kelkheimer Speditionsfirma und ein schwerer Verkehrsunfall am Münsterer Knoten waren die Schwerpunkte bei den diesjährigen insgesamt 9 Brand- und 14 Hilfeleistungseinsätzen.
Dazu waren wieder 9 Fehlalarme zu verzeichnen.
Eine Besonderheit gab es im Vereinsleben. Gleich 4 Kameraden der Altersabteilung konnten das 50 jährige Dienstjubiläum bei der Freiwilligen Feuerwehr feiern.
Zum Jahresende wurde die Poststelle Hornau geschlossen. Wir haben daraufhin bei der Stadtverwaltung den Antrag gestellt, uns diese Räume zu überlassen, damit wir die selben zu einem Umkleideraum umbauen können.

 


Lkw Unfall am Münsterer Knoten

 

1996

Im Januar nahm eine Abordnung der Wehr Hornau an einer Demonstration der Hessischen Feuerwehren vor dem Landtagsgebäude in Wiesbaden teil.
Der Grund war die Absicht des Hessischen Landtages 10% von den Einnahmen der zweckgebundenen Feuerschutzsteuer für den Katastrophenschutz zu verwenden. Die Demo war leider erfolglos. Der Landtag setzte sein Vorhaben durch.
Einsatzmäßig war es ein relativ ruhiges Jahr. Es waren lediglich 9 Brandeinsätze und 9 Hilfeleistungseinsätze sowie 9 Fehlalarme und eine gemeinsame Alarmübung der Kelkheimer Feuerwehren zu verzeichnen. Dafür wurden von den Angehörigen der Einsatzabteilung 14 Weiterbildungslehrgänge mit insgesamt 443 Arbeitsstunden absolviert.
Für umfangreiche Umbauarbeiten innerhalb des Feuerwehrhauses (getrennte Toiletten für Damen und Herren, Umbau der Heizungsanlage) wurden von den Vereinsmitgliedern 344 Arbeitsstunden geleistet.

 

1995

Walter Elzenheimer musste altersbedingt als Vereinsvorsitzender und Wehrführer seine Ämter zur Verfügung stellen. Zu seinem Nachfolger wurde Stefan Müller gewählt.
Neuer Jugendfeuerwehrwart wurde Björn Buchert, nachdem sein Vorgänger Th. Hodde von diesem Amt zurück getreten ist.
Die gute Ausbildungsarbeit und der Besuch von Lehrgängen durch die Kameraden der Einsatzabteilung zeigt der 1. Platz bei den Kreisleistungsübungen und der erstmaligen Teilnahme bei der Bezirksleistungsübung.
Sieben Brandeinsätze, 14 Hilfeleistungen und 6 Fehlalarme war die Einsatzbilanz in diesem Jahr.

 


Wehrführer Stefan Müller

 

1994

Erstmalig wurde mit Erfolg eine Brandschutzerziehung für Kinder im Vorschulalter in den Kindergärten in Hornau durchgeführt.
Im Rahmen des Stiftungsfestes konnte das 20jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gefeiert werden.
Neun Brandeinsätze, darunter ein Wohnungsbrand durch Blitzschlag und ein Großbrand in einer Kelkheimer Schreinerei, 6 Hilfeleistungen und 5 Fehlalarme waren in diesem Jahr zu verzeichnen.

 

1993

Das 65 jähriges Bestehen der Wehr wurde im Rahmen des alljährlichen Stiftungsfestes gefeiert.
Erstmals wurden nach der neuen Feuerwehrsatzung zwei getrennte Jahreshauptversammlungen, (Einsatzabteilung, Feuerwehrverein) abgehalten.
Mit dem Anbau der Poststelle Hornau an das Feuerwehrhaus sollten, lt. Stadtverwaltung, auch umfangreiche Arbeiten am Feuerwehrhaus ausgeführt werden. Die einzige Änderung war die Anpassung vom Dach des Hauses an das Dach des Anbaues.
Der geplante Umbau der alten Hornauer Schule unter Einbeziehung des Feuerwehrhauses zu einem Kommunionszentrum der für Herbst 1991 geplant war, soll aus finanziellen Gründen nun erst 1995 beginnen.
Mitgliederbestand im Jubiläumsjahr: 44 Mann Einsatzabteilung, 20 Mann Alters – u. Ehrenabteilung, 20 Jugendfeuerwehrangehörige und 150 fördernde Mitglieder.
Insgesamt wurden 51 Einsätze (Brand- u. Hilfeleistungen) getätigt.

 

1992

Zum Stiftungsfest wurde der, von der Wehr angeschaffte, neue Mannschaftswagen in Dienst gestellt.
Diese Anschaffung war nötig, nachdem der 25 Jahre alte Mannschaftswagen nicht mehr den technischen Anforderungen entsprach.
Der Preis des Fahrzeuges beträgt 60.000.- DM. Nach Abzug von je einem Zuschuss der Stadt Kelkheim und der Jagdgenossenschaft Hornau verblieb der Wehr noch ein Restbetrag von 23.000.- DM.

 

1991

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurden die neuen Satzungen des Feuerwehrverein Kelkheim-Hornau 1928 e.V. einstimmig angenommen.
Michael Stark trat als Jugendfeuerwehrwart zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Thomas Hodde gewählt.
Erstmals wurde im Haus Walburga, ein Heim für mehrfach behinderte Personen, eine Übung durchgeführt. Diese Übung diente hauptsächlich zum gegenseitigen Kennen lernen, damit die Bewohner des Hauses Vertrauen zur Feuerwehr finden.

 

1990

Der Orkan Wiebke verschaffte der Wehr Anfang des Jahres viel Arbeit. Über 100 Stunden war die Wehr hierbei im Einsatz.

 

1989

H. Pippig und W. Müller treten von ihren Führungsämtern zurück.
Zum neuen Wehrführer wurde Walter Elzenheimer, zu seinem Stellvertreter Thomas Müller gewählt.
Höhepunkt des Jahres war die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 8 an die Wehr. Die Wehr beteiligt sich mit 6000.- DM an den Kosten des Fahrzeuges.

 


Wehrführer Walter Elzenheimer

 

1988

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Wehr wurde erstmals in Kelkheim ein Pokalwettkampf auf Landesebene durchgeführt. Hier nahmen 14 Wehren aus Hessen teil. Sieger wurde die Freiwillige Feuerwehr aus Schwalmstadt-Michelberg.
Mitgliederbestand: Gesamtverein 242, davon 61 Mann Einsatzabteilung und
16 Jugendfeuerwehrangehörige.

 

1987

Teilnahme mit dem GW-ÖI an einer Schauübung, anlässlich der Brandschutzwoche im Main-Taunus- Zentrum.
Aus Eigenmitteln wurde von der Wehr ein Be- und Entlüftungsgerät zum Preis von 5700. DM angeschafft.

 

1986

Michael Stark wurde zum neuen Jugendfeuerwehrwart gewählt.
Karl Leicht wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt.

 

1985

Das Gerätehaus erhält ein neues Dach.

 

1984

Herbert Pippig wurde zum neuen Wehrführer und Willi Müller zu seinem Stellvertreter gewählt.

 


Wehrführer Herbert Pippig

 

1983

Bei den stadtinternen Leistungsübungen wurde der 1.Platz erreicht.
Während einer Urlaubsreise verstarb unser Wehrführer T. Steyer.

 

1982

Großbrand bei der Firma Dichmann.
T. Steyer wurde für 25jährige Tätigkeit als Wehrführer mit dem Feuerwehrehrenkreuz 2.Stufe ausgezeichnet.

 


Großbrand der Schreinerei Dichmann

 

1981

Das Jahr der Wasserspiele. Im Juni und August kam es durch starke Regenfälle im Stadtgebiet und im MTK zu Überschwemmungen. Allein in Hornau mussten über 50 Keller ausgepumpt werden.
Erstmals musste der GW-ÖI hierbei in Hofheim-Wallau eingesetzt werden, um umgestürzte Öltanks in überfluteten Kellern zu bergen und ausgelaufenes Öl aufzunehmen.
Ein weiterer Einsatz in Sachen Umweltschutz war nötig, nachdem in Königstein ein US-Tankzug verunglückte und dabei ca. 10.000 l Dieselkraftstoff durch den Abwasserkanal in den Liederbach gelangten.
Von der Wehr wurden im Ortsbereich Ölsperren im Liederbach errichtet. Dadurch konnte der auf der Oberfläche des Wassers schwimmende Kraftstoff mit Ölbindemittel abgebunden und abgeschöpft werden.


Überschwemmung der Hornauer Straße

 


Ölsperre im Liederbach

 

1980

Ein Jahr der Weiterbildung, teilweise bedingt durch den GW-Öl.

 

1979

Übernahme von 11 Jugendfeuerwehrangehörigen in die Einsatzabteilung.
lndienststellung des GW-Öl. Das Fahrzeug war ursprünglich ein LF 16 und wurde nach dem Einkauf in Eigenregie zum GW-ÖI umgebaut. Hier wurde neben einigen Zusatzgeräten auch strukturelle Umbauten wie der Einbau eines 1000 l Wassertanks vorgenommen. Dafür wurden durch den Förderverein 750 Arbeitsstunden und 2500.- DM investiert.
Neuer Jugendfeuerwehrwart wurde, nach dem Rücktritt von R. Will, W. Elzenheimer.

 

1978

Das 50-jährige Bestehen der Wehr wurde in einem entsprechenden Rahmen gefeiert.
Aktive Mitglieder am Jahresende: 53 Mann in der Einsatzabteilung, je 14 Mitglieder Jugendfeuerwehr und Alters- und Ehrenabteilung.

 

1977

Das Jahr der Fehlalarme. Wer erinnert sich noch daran, dass in einer Septembernacht, wegen eines Defektes in der Steuerungsanlage der Sirene, 37mal in Folge Feueralarm ausgelöst wurde?
Außerdem hatte die Wehr 19 weitern Fehlalarme zu verzeichnen.

 

1976

12 Funkmeldeempfänger für die stille Alarmierung wurden zur Verfügung gestellt.

 

1975

Das neue Gerätehaus wurde fertiggestellt und an die Wehr übergeben.
Handsprechfunkgeräte und Atemschutzgeräte ergänzen die Ausrüstung der Wehr.

 


Abriss des 2. Feuerwehrhauses

 


Das aktuelle Feuerwehrhaus bei der Eröffnung

 

1966

Die Wehr erhielt einen Ford Kleinbus als Mannschaftswagen.
Unser Esel musste seinen Dienst quittieren und wurde von der Stadt verkauft.

 


Gründung der Jugendfeuerwehr

 


Alterskamerad Karl Landgrebe

 

1974

Gründung der Jugendfeuerwehr. Zum Jugendwart wurde Robert Will ernannt.
Unsere beiden Fahrzeuge wurden mit Sprechfunkgeräten ausgerüstet.
Auf dem Festplatz hinter der alten Schule wurde mit dem Bau eines neuen Gerätehauses begonnen.

 

1969 - 1973

Jahre der Aus- und Weiterbildung in allen Bereichen des Brandschutzes.
Daneben wurden immer noch die Pläne zur Erweiterung des Gerätehauses verfolgt.

 

1968

Zum 40-jährigen Bestehen der Wehr wurde uns von Bürgermeister Dr. Stephan eine neue Tragkraftspritze übergeben.
Die Wehr stellte an den Magistrat den Antrag das Gerätehaus zu erweitern.

 

1967

Ein von der Wehr gekauftes Motorrad (Baujahr 1954) wurde umgespritzt, mit Blaulicht und Martinshorn versehen und dient seitdem als Meldefahrzeug.
Es hat sich in vielen Einsätzen bewährt.

 

1964 - 1965

Besondere Ereignisse sind in diesen Jahren nicht zu verzeichnen.

 

1963

Die Wehr erhielt ein neues Löschfahrzeug LF 8.
Unser altes Fahrzeug, liebevoll der Esel genannt, konnte weiterhin bei der Wehr verbleiben.

 

1958 - 1963

Jahre die für die Wehr verhältnismäßig ruhig verliefen.
Es wurde lediglich daran gedacht, einen Schlauchturm für das Gerätehaus zu errichten. Wegen fehlender finanzieller Mittel wurde davon abgesehen.
Dafür wurde im Jahre 1961 ein Schlauchtrockenschrank angeschafft, der bis heute noch benutzt wird.

 

1957

Führungswechsel in der Wehr.
Toni Steyer wird zum neuen Kommandanten gewählt. Sein Stellvertreter wird K. Leicht, der dieses Amt bereits seit 1951 ausübt.
Im Sommer konnte endlich das neue Gerätehaus an die Wehr übergeben werden.
Der dritte Erfolg in Serie bei den jährlichen Leistungswettkämpfen im Main-Taunus-Kreis wurde mit dem Wanderpokal des Landrates belohnt, der damit in den Besitz der Wehr übergeht. Ein schöner Erfolg für K. Leicht und seiner Wettkampfgruppe.

 


Wehrführer Toni Steyer

 


Ausfahrt aus dem alten Gerätehaus

 


Umzug zum neuen Feuerwehrhaus

 


Einzug in das 2. Feuerwehrhaus

 

1955 - 1956

Bei den Leistungswettkämpfen auf Kreisebene wurde jeweils der erste Platz erreicht.

 


Baubeginn für das 2. Feuerwehrhaus

 

1954

Wegen fehlender finanzieller Mittel der Stadt wurde der Baubeginn des Gerätehauses verschoben.

 

1953

Das Jahr stand im Zeichen des 25jährigen Bestehens der Wehr, das am 1. und 2. August gefeiert wurde.

 

1952

Die Wehr erhielt endlich ein Fahrzeug. Der gebrauchte Kastenwagen wurde in Eigenhilfe um- und ausgebaut.
Mit dem Bau eines Gerätehauses auf dem Schulhof konnte noch nicht begonnen werden, da die Schulleitung hiergegen Einspruch erhob.

 

1950 - 1951

Nachdem im Vorjahr der Gedanke gefasst worden war, ein neues Gerätehaus zu bauen, wurden jetzt konkrete Pläne zum Bau eines Gerätehauses auf dem Schulhof vorgelegt.

 

1949

Konrad Hainz übernimmt als Kommandant die Wehr.

 


Kommandant Konrad Heinz

 

1947 - 1948

Jahre des Wiederaufbaues der Wehr mit vielen Übungen.

 

1946

Nachdem die Wehr wieder ihre Selbständigkeit erlangt hatte, fand im Februar die erste Generalversammlung statt. Gustav Bubser wurde wieder zum Kommandanten gewählt.

 


Mit diesem Brief muss Kraftstoff gespart werden

 

1945

Der letzte Kriegseinsatz der Wehr fand am 3.Februar statt. Gegen 22.30 Uhr fielen Bomben auf Kelkheim und Hornau. Innerhalb kurzer Zeit brannten 9 Scheunen, 1 Lagerhalle und 6 Wohnungen. Mit ihrer alten Handsaug- und Druckspritze mussten die 16 aktiven und 26 Mob-Feuerwehrleute diese Brände in Hornau bekämpfen.
Nachdem am 29. März Kelkheim kampflos von den US-Truppen besetzt worden war, ruhte zunächst jede Feuerwehrtätigkeit.
Im Oktober wurde der Übungsbetrieb auf Anordnung der Militärregierung wieder aufgenommen. Zuvor mussten jedoch alle ehemaligen Parteimitglieder aus der Wehr ausgeschlossen werden.
Im November wurde endlich die, während des Krieges versprochene, Motorspritze TS 8 mit Fahrzeuganhänger ausgeliefert und in Betrieb genommen.

 

1944

Vom Forstwirtschaftsamt Wiesbaden wurde endlich das Holz für die Tore zur Erweiterung des Gerätehauses zur Verfügung gestellt, somit konnten die Arbeiten fertiggestellt werden.
Auszug aus der Monatsmeldung für den Monat November:
Alle aktiven und Mobmannschaften sind zum Volkssturm einberufen. Daher konnten keine Übungen abgehalten werden.
Auch für den Monat Dezember können keine Übungen angesetzt werden.
An die Feuerwehrleute wurden Erkennungsmarken, wie beim Militär üblich ausgegeben.

 


Das 1. Feuerwehrhaus Kelkheim-Hornau

 

1943

Neben der Feuerwehrtätigkeit wurden von den Männern der Wehr das Gerätehaus in Hornau weiter ausgebaut und vergrößert. Jedoch konnte wegen Materialmangels die Arbeit nicht beendet werden.
Im April musste in der Rotebergstraße ein Zimmerbrand, der durch Brandbomben entstanden war, gelöscht werden.
Am 20.12. fand ein Luftangriff auf Kelkheim statt. Hier fielen nach Angaben der Polizei ca. 900 Brand- und mehrere Sprengbomben. Es entstanden 28 Groß- und 137 Zimmerbrände. Die Kelkheimer Wehren wurden bei den Löscharbeiten von den Wehren aus Hofheim, Oberliederbach und Niederhofheim unterstützt.

 

1942

Der Mannschaftsbestand von 16 aktiven Mitgliedern zu Jahresbeginn wurde im Laufe des Jahres durch die HJ-Pflicht- und Mobfeuerwehr* auf 115 einsatzfähige Feuerwehrleute erhöht.
Dies war nötig, denn auf Anordnung des Landrates mussten bei jedem Fliegeralarm von jeder Wehr neun Mann als Luftschutzwache bereitstehen. Eine zusätzliche Belastung für die Wehren, da die Zahl der Fliegeralarme ständig zunahm.
* Mobfeuerwehr – dienstverpflichtete Männer, Beschäftigte im Ort

 

1941

Mit der neugegründeten HJ-Feuerwehr * wurde im Juli die erste Übung abgehalten.
Am 12. September fielen die ersten Brandbomben auf Hornau und trafen eine Remise in der Straße ,,Auf der Herrnmauer"
* HJ Feuerwehr – Untergliederung der Hitlerjugend- Jugendliche ab 16 Jahre

 

1940

Im Rahmen der Umorganisation der Kelkheimer Feuerwehr wurde der Löschzug 4 in Bereitschaft III umgenannt.
Anfang des Jahres waren bereits 10 Kameraden zum Heeresdienst eingezogen.

 

1939

Mit Ausbruch des Krieges musste die Feuerwehr zusammen mit dem Reichsluftschutzbund Streifengänge zur Kontrolle der Verdunklung durchführen.

 

1938

Mit dem Zusammenschluss der drei Gemeinden Kelkheim, Münster und Hornau zur Stadt Kelkheim wird die Wehr Hornau in die Freiwillige Feuerwehr Kelkheim als Löschzug 4 integriert, behält jedoch in Bezug auf Übungsfestsetzungen und Kassenführung ihre Selbständigkeit.
Am 28.4. fand die erste gemeinsame Übung der ehemals selbständigen Wehren statt. Die Wehr Hornau, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert, wurde aus dem Vereinsregister des Amtsgerichtes Königstein gestrichen.
Die Feuerwehren wurden als Hilfspolizeitruppe mit allen gesetzlichen Vollmachten und Pflichten den Reichsführer SS als Chef der Deutschen Polizei unterstellt.

 

1931

Für den Transport der Schiebeleiter wurde ein Leiterwagen besorgt.

 

1935 - 1937

In den Akten der Wehr sind für dieses Jahr zum größten Teil nur noch Anordnungen, Vorschriften und Befehle vorzufinden, die von der politischen Führung über den zuständigen Feuerwehrführungen erlassen worden sind.

 

1934

Das neue Gesetz zeigt bereits seine Wirkung, der Nassauische Feuerwehrverband wird aufgelöst. Dafür wird aus den Regierungsbezirken Kassel und Wiesbaden der Provinzialfeuerwehrverband gebildet. Die NSDAP hat nunmehr einen sehr starken Einfluss auf die Freiwilligen Feuerwehren. Immer mehr muss sich die Wehr an politischen Veranstaltungen beteiligen.

 

1933

Von den neuen Machthabern wurde ein Gesetz über das Feuerlöschwesen beschlossen, das die Eigenständigkeit der Freiwilligen Feuerwehren sehr stark einschränkt.

 

1932

Im Juli fand bereits die erste gemeinsame Übung mit der Kelkheimer Feuerwehr statt.

 


Brand einer Drechslerei

 

1929

Von der Wehr wurde eine Schiebeleiter zur Ergänzung ihrer Geräte angeschafft und ein Schlauchturm neben dem Spritzenhaus errichtet.
Innerhalb der Wehr wurde eine Sterbekasse gegründet.

 

1930

Eine Sirene wurde von der Wehr aus eigenen Mitteln besorgt.
Für die erste nachbarschaftliche Löschhilfe auf der Beidenauer Mühle erhielt die Wehr von der Nassauischen Brandversicherung eine Belohnung in Höhe von 20 RM.

 


Übung am Gründungslokal "Gasthaus Zum Taunus"

 


Gruppenbild der FF Kelkheim-Hornau

 


Urkunde

 


Übung mit der Schiebleiter

 

1928

Am 17.5. fand im Gasthaus Jakob Schäfer die Gründungsversammlung der Wehr statt. Von den Gründungsmitgliedern wurde Gustav Bubser zum Kommandanten gewählt.
Von der bestehenden Pflichtfeuerwehr der Gemeinde wurde das Spritzenhaus und die vorhandenen Geräte, einschließlich der im Jahre 1844 angeschafften Handsaug- und Druckspritze übernommen.
Im August wurde ein Gründungsfest veranstaltet, dessen Reinerlös zur Anschaffung von Uniformen und Geräten verwendet werden soll.
Gründungsmitglieder: 66 Personen davon 47 aktiv.

 


Kommandant Gustav Bubser

 

Wie kam es zur Gründung der FF Kelkheim-Hornau

Der Feuerschutzgedanke stand in der Gemeinde Hornau schon immer im Vordergrund. War doch die Gemeinde bereits ab 1808 Mitglied im „Spritzenverband Eppstein“. Es handelte sich hierbei um einen Zusammenschluss von 12 Gemeinden des Obertaunus-Kreises zum Zwecke der nachbarschaftlichen Löschhilfe.
Als es im Laufe der Jahre zu Streitigkeiten innerhalb des Verbandes kam verließ die Gemeinde Hornau im Jahre 1844 den Verband, wie schon einige andere Gemeinden vorher und führte eine Pflichtfeuerwehr ein. Bereits im selben Jahr wurde von der Fa. Biringer in Höchst eine Feuerspritze erworben. *
Nachdem die Gemeinde Hornau am 1. April 1928 vom Obertaunuskreis in den neugegründeten Main-Taunus-Kreis eingegliedert wurde, sei von einigen Einwohnern der Gemeinde der Entschluss gefasst worden, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. In Gesprächen mit Gründern der Wehr, die der Verfasser im Jahre 1988 führte, wurden zwei Gründe genannt. Einmal soll ein Scheunenbrand im Frühjahr 1928 der Anlass gewesen sein. Eine weitere Antwort war, dass der damalige Kreisbrandmeister des Obertaunuskreises im September 1927 eine Vereinbarung mit dem Bürgermeister von Hornau, Herrn Reus, nicht eingehalten habe.
Diese Vereinbarung soll beinhaltet haben, dass während der Erntezeit keine Alarmübungen der Pflichtfeuerwehr abgehalten werden sollten. Trotzdem habe er im Herbst 1927, an einem Sonntagmittag, die Pflichtfeuerwehr zu einer Übung alarmiert. Aus Verärgerung hierüber sei der Entschluss gefasst worden, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Welche der beiden Aussagen letztendlich die Richtige war, konnte nicht geklärt werden. Vielleicht war es eine Mischung zwischen beiden. Oder war es vielleicht doch so, dass man im neuen Kreisgebiet hinter den Nachbargemeinden nicht zurückstehen wollte, und deshalb eine Freiwillige Feuerwehr gründete.
* Rad und Sparren Heft 1/1973

Aufnahmeurkunde des Nassauischen Feuerwehrverbandes

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